Architekten wehren sich gegen Hochschulpläne

tox.  Die Zürcher Sektion des Bundes Schweizer Architekten (BSA) protestiert in einem offenen Brief an Regierungsrat Markus Kägi gegen die Planung für das Zürcher Hochschulquartier. Man begrüsse zwar den Ausbau des Wissens- und Gesundheitsclusters im Stadtzentrum, schreibt der BSA-Vorstand. Der Masterplan 2014 sei aber keine überzeugende Grundlage dafür. Er sei vielmehr das Resultat von «Sachzwängen» und Ausdruck des Bestrebens, bei «minimalem Rekursrisiko ein maximales Raumprogramm zu realisieren». Der BSA vermisst eine tragende, städtebauliche Idee und fordert ein Wettbewerbsverfahren. So könne eine Vision für die zukünftige Entwicklung des Hochschulgebiets entstehen, geleitet von «präzisen Überlegungen zur Anordnung und Dimensionierung der Bauten und Aussenräume» sowie zum alltäglichen Leben im Quartier. Das Spital von Haefeli Moser Steiger dürfe nicht bloss als «politisches Feigenblatt» für eine Gesundheitsfabrik stehenbleiben.