Das sagen die Nachschlagewerke zum Begriff Intransigenz:

Intransigenz.docx

Intransigenz.docx2

Intransigenz.docx3

Im Jahr 2014, vor 2 Jahren, wurden die im Stadtbild Zürichs untragbaren Klötze der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt. Auch an den weiteren öffentlichen Veranstaltungen war ein einhelliges Nein zu dieser Form des Generationenprojekts festzustellen. Trotzdem wurde damit fortgefahren, immer wieder die selben Klötze im Hang zu zeigen. Presseberichte bestätigen den Sachverhalt der Ablehnung. „Die Zweifel breiten sich aus“ (NZZ) oder „Ein Multimilliarden-Blindflug in Zürichs Zukunft“ (Tages-Anzeiger) sind die typischen Titel.

In den letzten 2 Jahren wurde das starre Konstrukt durchleuchtet, beweglich und für bessere Lösungen fit gemacht (siehe Beitrag „Die Mechanik von Berthold“). Obwohl Hochhäuser für Spitäler eine Sache von gestern sind, wird am herausstechend hohen und 80 m langen Spitalklotz festgehalten; ebenso an der chinesischen Mauer, die die Sternwartstrasse auf ihrer Bergseite den Quartieren zuwendet. Soeben hat die Baudirektion einen Studienauftrag „Stadtraum Hochschulgebiet“ ausgeschrieben. Wer da hoffte, der fehlende und oft geforderte Städtebau würde nachgeholt, sieht sicht enttäuscht: Der 1 Mio Franken teure Studienauftrag befasst sich nur mit den Zwischenräumen der Klötze. Auch das ist konsequent intransigent.

Das Festhalten an den Steinen des Anstosses, die Verweigerung, bessere Lösungen zu suchen, kann das Vorhaben „Berthold“ gefährden, allenfalls auch zu einem späteren

Zeitpunkt nach der Behandlung durch den Kantonsrat. Das grosse Wohnbauprojekt „Ringling“ in Zürich-Höngg – ebenfalls in Hanglage – ist nach 10 Jahren Agonie kürzlich durch Bundesgerichtsentscheid wegen mangelnder Einordnung untergegangen. Die durch Intransigenz geschaffenen und festgeschriebenen Tatsachen sind alle keine gute Voraussetzung für eine problemlose und zügige Realisierung des dringend benötigten Spitals.