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Hochschulquartier: Brief an den Stadtrat – Tages-Anzeiger vom 09.05.2017

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Seit die Pläne des Kantons für die baulichen Veränderungen im Zürcher Hochschulgebiet publik wurden, sorgen sie für Kritik – vor allem im betroffenen Quartier. Jüngster Fall ist die Arbeitsgruppe «Besorgte Bürger Zürich», die einen offenen Brief an Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) geschrieben hat. Darin fordert die Arbeitsgruppe den Stadtrat auf, Korrekturen am Richtplan einzufordern. Denn im Kantonsrat sei mit dem Richtplanentscheid der demokratische Teil abgeschlossen, und in den öffentlich aufgelegten Plänen sei keine Nachbesserung zu erkennen. Erwähnt wird im Brief eine Veranstaltung des Gewerbevereins Kreis 7/8. Dort habe sich ein «richtiges Gewitter von Voten empörter und enttäuschter Stadtbewohner» über den anwesenden Politikern, Regierungsrat Markus Kägi (SVP) und Stadtrat André Odermatt (SP), entladen. Die Arbeitsgruppe fordert vom Stadtrat, dass er nun eine Einigungsverhandlung verlangt, um vor der Festsetzung der Gestaltungspläne Einwendungen vorzubringen. (wsc) © Tagesanzeiger. Alle Rechte vorbehalten.

1 Kommentar

  1. RegulA lORENZ

    Die Kritik an den Plänen für die baulichen Veränderungen im Zürcher Hochschulgebiet mag vor allem aus dem betroffenen Quartier stammen, sie richtet sich aber gegen die Verschandelung des Stadtbildes durch die geplanten Baumassen betrachtet aus allen Richtungen der Stadt!
    Deshalb ist der ganze Stadtrat aufgefordert, eine Einigungsverhandlung zu verlangen und Einwendungen am Richtplan einzufordern. Der Arbeitsgruppe besorgte Bürger gehört Dank für ihre unermüdliche Arbeit zum Erhalt der Schönheit unserer Stadt.

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