Um 1970 hat die Stadt Zürich mit dem Koloss des Frauenspitals in ihrem Stadtbild einen ersten grossen Schaden eingefahren. Nie mehr dürfe so etwas passieren, hiess es bei der Aushandlung der auf das Debakel folgenden „Sonderbauordnung Hochschulquartier“. Zur Orientierung im Bild: Der Blick geht von der Waid gegen das Hochschulquartier am Fuss des Zürichbergs. Das Frauenspital links der Mitte. Rechts davon ist die Silhouette des vorgeschlagenen Spitalhochhauses ins Stadtbild eingezeichnet.

Links im Bild die Kirche Fluntern. Dieser ist eine öffentliche Aussichtsterrasse, die den Blick auf die ganze Stadt und den See freigibt, vorgelagert.

Die Höhenverhältnisse sind die folgenden:
• 505 müM für die hoch im Hang liegende Aussichtskanzel
• 512 müM für die erlaubte Höhe der „Spitalwand“

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Das Bild zeigt wie sich die „Spitalwand“ aus den bereits zu hohen Flachbauten erheben soll. Diese schwingen sich hinter der Spitalwand auf die Höhe des langen grauen Gebäudes in Bildmitte auf (Elektrotechnik ETH).

Die Dimensionen der Spitalwand:
• Länge 80 m
• Breite32 m
• Höhe57 m

Bekanntlich hat die Baudirektion im letzten Herbst 3 von 6 Gestaltungsplänen festgesetzt. Darunter auch das „USZ Kernareal Ost“ des Universitätsspitals, das die „Spitalwand“ enthält. Damit findet sich der für die Stadt Zürich gefährlichste Gestaltungsplan in der ersten Gruppe der Gestaltungspläne. Er bringt die grösste Zerstörung von Stadt- und Lebensqualität. Deshalb braucht es jetzt einen Sinneswandel bei der Baudirektion des Kantons Zürich. Er muss vor der Realisierung der ersten Bauetappe stattfinden.

„Wehret den Anfängen“ hat hier seiner Richtigkeit. Die AGBB hat deshalb schon in dieser ersten Phase den Rechtsweg beschritten. Es gilt mit allen Mitteln einen Fehlstart des Milliardenprojekts zu vermeiden und rechtzeitig den Weg für die bessere Lösung zu öffnen.

Für die bessere Lösung braucht es den Rekurs des Vereins Zukunft Hochschulgebiet Zürich AGBB.