Uniklotz berichtet

Die Hitzewelle

Bildschirmfoto 2018-07-29 um 19.03.32

Bildschirmfoto 2018-07-29 um 19.00.44

Bildschirmfoto 2018-07-29 um 19.07.31Bildschirmfoto 2018-07-29 um 19.05.30

Bildschirmfoto 2018-07-29 um 19.03.32
Klick hier für Weltkugel Text
Uniklotz kommentiert die Klimafrage:

Es empfiehlt sich, im Hochschulgebiet Zürich Zentrum klug zu bauen:

  • Keine Hindernisse gegen die Luftströmung im Hang.
  • Keine Baumassen, die zu stark aus dem Stadtrelief herausragen.
  • Den 600m langen Gebäuderiegel aufbrechen.
  • Schaffung von Luftkanälen für den Luftaustausch zwischen Stadt und Hang.
  • Je niedriger die Fassaden, desto grösser die Chance, dass Bäume sie beschatten.

Seite_22_Neue_Zürcher_Zeitung_2018-07-26

2 Kommentare

  1. Dr. Walter Altherr

    Frederic Vester war ein vielgerühmter und mehrfach ausgezeichneter Pionier der Systemforschung und des vernetzten Denkens – dies bereits in den Siebziger Jahren. Er zeigte Regelkreise auf, welche Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Elementen des Systems erkennen lassen. Wenn uns solche Regelkreise helfen – wie heute beispielsweise die Parkhilfe beim Auto -, dann setzen wir diese gerne ein. Wenn hingegen diese Wirkungskreise zu Resultaten führen, die sich nicht mit unseren Wünschen decken, dann ist der Widerstand schnell da.

    Einer dieser Regelkreise ist in dem hier aufgeführten Artikel der NZZ und ebenfalls – sogar noch ausgeprägter und vor allem auf unsere Stadt bezogen – im Artikel des Tages-Anzeigers vom 4.8.18 „Freie Bahn für die kalte Luft“ beschrieben. Beide weisen auf die Bedeutung einer guten Durchlüftung der Stadt hin. Besonders wichtig sind dabei die Hanglagen, wo sich keine grossen Riegel gegen die Winde stellen sollten.

    Diese Aussagen basieren sogar auf Feststellungen unseres kantonalen Amts. Und in den Bürostuben daneben wird ungestört versucht, der Stadt eben einen solchen langen und erst noch einen überhohen Gebäuderiegel aufzuoktroyieren. Umwelt hin oder her! Statt dass die Stadt aufschreit und sich gegen die so weiterhin zunehmende Hitzeinsel im Zentrum wehrt, schreitet die Stadtbehörde lammfromm hinter dem Kanton hinterher. Wo bleiben aber auch die vielen Professoren der beiden Hochschulen, die sich zum Klimawandel Gedanken machen und ihre gelehrten Artikel verfassen sowie Statements dazu abgeben? Wo bleibt ihr Aufschrei? Oder haben sie vielmehr Angst vor einer Abstrafung durch die universitären Behörden?

    Es bleibt zu hoffen, dass das Stadtparlament seine Verantwortung gegenüber dem Wahlvolk wahrnimmt und dieser Fehlplanung im wahrsten Sinn des Wortes einen Riegel schiebt.

    Es gibt aber noch andere Regelkreise, die Bertold ebenfalls einer Fehlplanung überführen werden; doch davon später.

  2. H.O. Matthias

    An der ETH gibt es die neue Abteilung für Umweltwissenschaften an der Universitätsstrasse, früheres Chemiegebäude, die sollen jetzt zeigen was sie können…sendet Eurenneuste Blogbeitrag an den Vorstand dieser Abteilung….ich bin im Ausland und hab nur das Handy..

    LG heinrich o. matthias

Antworten

Theme by Anders Norén