Uniklotz berichtet

Der Schuss ist draussen: Volumentsunami gebändigt

Letzten Freitag ist eine Medienmitteilung über die gegenseitige Vereinbarung zwischen den Institutionen des Hochschulgebiets und dem Verein Zukunft Hochschulgebiet AGBB versandt worden. Gespräche konnten schon immer geführt werden, der Verein / die AGBB dankt den Behörden dafür. Um die letzte Jahreswende wurden die entscheidenden Verhandlungen aufgenommen, die mit dem unten publizierten Resultat ihren erfreulichen Abschluss gefunden haben.

Die AGBB und der daraus hervorgegangene Verein befassen sich seit 2015 mit dem Hochschulgebiet. Wir freuen uns über das Resultat des mehrjährigen Einsatzes und werden weiterhin dabei bleiben, denn aus Kritikern sind Partner geworden. „Gegner“ sind wir nie gewesen, denn wie der blaue Titelstreifen dieses Blogs seit 2016 aussagt, haben wir uns stets für ein besseres Projekt eingesetzt.

gemeinde

Ansprechperson für die Medien:

Peter E. Bodmer, Vorsitzender der Geschäftsstelle HGZZ, Telefon 043 259 39 00

Thomas P. Holzer, Präsident Verein Zukunft Hochschulgebiet Zürich AGBB, Telefon 044 363 05 47

Stand der Volumetrik im Herbst 2014.

Stand der Volumetrik im Herbst 2014.

Bauvolumen gemäss Vereinbarung 2019. Die im Hang zurückgestuften Bauvolumen sind hellgrau getönt.

Bauvolumen gemäss Vereinbarung 2019. Die im Hang zurückgestuften Bauvolumen sind hellgrau getönt.

1 Kommentar

  1. Felix de Fries

    Dass sich jetzt der Verein Zukunft im Hochschulgebiet Zürich (AGBB) und weitere Rekurrenten mit dem Kanton, dem Universitätsspital und der Universität aussergerichtlich darauf einigen konnten, dass für ein harmonisches Stadtbild eine abgestufte Bebauung nach genau definierten, maximalen Gebäudehöhen stattfindet, ist sehr zu begrüssen. Damit kann die AGBB ihren Rekurs gegen die drei Planungszonen zurückziehen, die der frühere Baudirektor, Makus Kägi im August 2017 verfügt hatte. Ob und wie diese Einigung funktioniert, wird sich demnächst an den Vorlagen zu den Projekten im Kernareal Ost und auf der Wässerwies und danach beim Projekt für ein neues Zahnärztliches Zentrum auf dem frei werdenden Kispi-Areal zeigen, das nach einem entsprechenden Wettbewerb vorgelegt werden muss. Wenn jetzt tatsächlich ein Instrument gefunden wurde, dass für Projekte am unteren Zürichberg eine landschaftsgerechte Planung sicherstellt, dann können im Genrationen-Projekt, Bertold, weitere Schritte eingeleitet werden. Voraussetzung dafür ist, dass jetzt ein detailliertes Layout der Projekte des neuen USZ mit allen seinen Kliniken und Abteilunten im Hochschulquartier, im Circle, in Schlieren und in Stettbach vorgelegt wird, das im Einzelnen deutlich macht, wie die bestehenden und neuen Bauten an diesen Standorten genutzt werden sollen. Dabei sollten auch Budgets zu den einzelnen Abteilungen und Kliniken vorgelegt werden, welche die zukünftigen Betriebskosten (inklusive der Miet- und Erstellungskosten-Anteile) der einzelnen Abteilungen deutlich machen, so dass die zukünftigen Preise für die einzelnen medizinischen Leistungen berechnet werden kann. Die Steuerzahler, Versicherten und StimmbürgerInnen haben jetzt sicher ein Recht darauf, das Projekt des neuen USZ jetzt in seiner Gesamtheit und den voraussichtlichen Kosten bewerten zu können, bevor er oder sie über einzelne Projekte abstimmen muss. Dabei sollte auch ein Zeitplan für das Generationenprojekt vorgelegt werden, der die Finanzierung der einzelnen Projekte (inkl. Fälligkeiten) deutlich macht. Selbst wenn das jetzt nicht auf Franken und Rappen möglich ist, so wäre es doch gut, jetzt einen klaren Zeit- und Kostenrahmen für die nächsten 15 Jahre zu kennen.

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