Uniklotz berichtet

Boxenstopp

Vorne rechts das Forum der Universität (vor dem Schwesternhochhaus). Rechts des Turmes der Universität hintereinander die beiden Spitalbauten der ersten Etappe, links und nebeneinander zwei von drei künftigen Grossbauten. Hellgrau hinter diesen Bauten die weiter oben im Hang gelegenen weiteren Areale mit Forschungsbauten der Universität.

Vorne rechts das Forum der Universität (vor dem Schwesternhochhaus). Rechts des Turmes der Universität hintereinander die beiden Spitalbauten der ersten Etappe, links und nebeneinander zwei von drei künftigen Grossbauten. Hellgrau hinter diesen Bauten die weiter oben im Hang gelegenen weiteren Areale mit Forschungsbauten der Universität.

Liebe Leserinnen und Leser von uniklotz.ch

Wir machen einen Boxenstopp! Denn im Juni ist mit Medienmitteilung bekannt geworden, dass sich unser Verein „Zukunft Hochschulgebiet Zürich Zentrum / AGBB“ mit der Baudirektion geeinigt hat und dass aus Gegnern Partner geworden sind.

In der Vereinbarung ist eine Mitwirkung des Vereins bei den künftigen Projekten festgehalten. Etwa Fr. 1.2 von 4.5 Mia der geschätzten Bausumme für diese Projekte ist mit den beiden im letzten Januar ausgelobten Architekturwettbewerben für das Forum der Universität und für die erste Etappe des Universitätsspitals beansprucht. Der grosse Rest deckt künftige Vorhaben ab: die weiteren Etappen des Spitals und die Forschungsbauten der Universität in den Gebieten „Gloria“ und „Schmelzberg“.

Der Verein ist also weiterhin gefordert und wird sich mit den Beiträgen im Blog nach den Geschehnissen richten. Es freut uns, wenn Sie ab und zu „hereinschauen“. Eine Alternative wäre den Blog zu abonnieren, dann schauen wir automatisch bei Ihnen herein.

Gerne nehmen wir die Gelegenheit wahr, Ihnen für die bisherige Aufmerksamkeit bestens zu danken.

Mit freundlichen Grüssen
Tomy Holzer (Präsident), Matthias Hürlimann, Heinz Oeschger, Heinz Rothermund und Lukas Hässig

1 Kommentar

  1. Felix de Fries

    Projekte im Rahmen des Generationenprojekts Bertold umfassen schon heute Uni-Institute in Oerlikon und Schlieren, die Polikliniken des USZ im Circle oder seine Administration in Stettbach bzw. seine Apotheke in Schlieren. Auf die neuen Projekte im Hochschulquartier dürfen wir gespannt sein. Unklar ist weiterhin die Nutzung der HMS-Bauten und des Kispi-Areals mit dem neuen Zahnärztlichen Zetnrum. Alle diese Projekte finden in einer Stadt statt, die nach den Plänen der Stadtpräsidentin in den nächsten 10 Jahren 300’000 neuen Bewohner aufnehmen soll. Dazu wird das Kontingent für Fachleute aus Drittstaaten voll ausgeschöpft, die in Konzernen wie Google arbeiten und in Zürich wohnen wollen, was der Bau von vielen neuen Wohnungen erfordert, die in verdichteten Zonen (z.B. zwischen Goldbrunenplatz und Triemli oder bei der Thurgauerstrasse) entstehen sollen. Der wachsende Verkehr in der Stadt soll dabei durch neue Strassen und Tunnels, wie das Rosenbarten-Tunnel kanalisiert werden, über das wir im Februar abstimmen werden. Ein klares Konzept für die Stadtentwicklung mit Zonen für Start Ups und das Gewerbe, für den Empfang und die Verteilung der Güter und für ein lebensabschnitt gerechtes Wohnenund Arbeiten fehlt weiterhin. Gebaute Zonen, wie die Europa-Alle, erweisen sich als unwirtlich und erzeugen, wie das Polizei-und Jusitz-Zentrum noch mehr Autoverkehr. Die Luftqualität ist an vielen Orten in der Stadt bereits grenzwertig, oder wie der Kanton sagt, gerade noch ausreichend. Zürich, seine Hochschulen und seine Spitäler, stehen vor grossen Herausforderungen. Neue Projekte, wie die neue Nutzung des Schlachthof-Areals für die es jetzt städtisches Planungsprojekt gibt, müssen genau angeschaut werden. Auf diesem Hintergrund freue ich mich, dass Uniklotz jetzt den wohlverdienten Boxenstopp beendet und die Entwicklung von neuen Projekten wachsam verfolgt. Die unabhängige Stimme von Uniklotz und kritische Debatten braucht es unbedingt weiterhin in der hiesigen Medienlandschaft.

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