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Vernehmlassung Hochschulgebiet AL

Vernehmlassung GP USZ –  Allgmeine Bemerkungen uniklotz
Einwendung zur Ausschreibung von sechs Gestaltungsplänen HGZZ Hochschulgebiet Zürich-Zentrum. Kantonale Gestaltungspläne «USZ-Kernareal West», «USZ-Kernareal Mitte», «USZ-Kernareal Ost» (jeweils mit Um- weltverträglichkeitsbericht), «Schmelzbergareal», «Gloriarank» und «Wässerwies» – öffentliche Auflage und Anhörung gemäss § 7 PBG Allgemeine Bemerkungen Einleitend erfolgen hier einige allgemeine Bemerkungen zu den insgesamt sechs Gestaltungsplänen. Die konkreten Anträge erfolgen in den Erläuterungen zu den einzelnen Gestaltungsplänen. Stadtraumkonzept HGZZ kommt zu spät Wie dem Planungsbericht zu entnehmen ist, soll nachgelagert zum Richtplaneintrag und zu den Gestaltungsplänen auch noch ein Stadtraumkonzept erarbeitet werden, das „zur Klärung der vielschichtigen, städtebaulichen und nutzungsbezogenen Abhängigkeiten“ führen soll. Ein solches Vorgehen irritiert. Bei einer seriösen Stadtplanung – gerade in einem derart sensiblen Zentrumsgebiet – kann nicht erst nach Festsetzung der Gestaltungspläne nachgelagert ein Stadtraumkonzept erarbeitet werden. Die Folgen einer solch konzeptlosen Planung sind Basteleien. Eine lineare Planung wird so verunmöglicht. Statt also diese vielschichtigen, städtebaulichen und nutzungsbezogenen Abhängigkeiten schon von Anfang an in den Gestaltungsplänen abzubilden, sollen „die Resultate aus dem Studienauftrag „Stadtraumkonzept“ in die Überarbeitung der Gestaltungspläne einfliessen.“ Privatrechtliche Verwaltungsverträge widersprechen dem Öffentlichkeitsprinzip Ergänzend zu den kantonalen Gestaltungsplänen werden zwischen den betroffenen Grundeigentümern sowie den zuständigen städtischen und kantonalen Behörden Verträge erstellt, die u.a. folgendes regeln: Eigentum und Nutzung, Erstellung und Unterhalt von Strassen und Wegen, Fuss-, Velo- und Fahrwegrechte, Durchleitungsrechte. Im Geltungsbereich „USZ-Kernareal Mitte“ betrifft dies insbesondere Regelungen im Zusammenhang mit der Neuen Sternwartstrasse. Die erforderlichen Verträge werden spätestens mit der Festsetzung der jeweiligen kantonalen Gestaltungspläne vorliegen. Aus Gründen der Transparenz (Öffentlichkeitsprinzip) und der Budgethoheit der Parlamente ist auf privatrechtliche Verwaltungsverträge zu verzichten. Dies umso mehr, als öffentliches Allgemeingut betroffen ist oder die Vertragsinhalte sich auf städtisches, öffentliches Planungsgebiet beziehen und allfällige Rechte, Kosten oder Landabtausch/­Landverkauf zulasten der Stadt tangiert werden. Die Vereinbarungen sind offenzulegen und von den Vertragsparteien (Bund, Kanton und Gemeinde) den dazu gehörigen Parlamenten in entsprechender Form zur Genehmigung vorzulegen. Denkmalgeschütze Bauten im Sinne von städtebaulich sinnvollen Lösungen überdenken Der Erhalt des Häfeli/Moser/Steiger-Baus ist zu differenzieren, wie das der Richtplaneintrag des Kantonsrates suggeriert. Unseres Erachtens soll ausser dem Trakt an der Rämistrasse der Erhalt der anderen Teile nochmals überdacht werden. Die zum Park hin stehen gelassenen Gebäudeteile werden durch die Neubauten erdrückt und ihre Wirkung verkommt bestenfalls zur Kulisse oder Kunst am Bau. Zudem wird dadurch Raum erhalten der weder funktional sinnvoll noch räumlich effizient genutzt werden kann. Nur so scheint es uns möglich, die gewaltigen Volumina sinnvoll im Raum anzuordnen, damit eine städtebaulich überzeugende Lösung möglich ist. Gleiches gilt für die Alte Anatomie. Auch diese ist zu Gunsten einer sinnvolleren städtebaulichen Lösung nochmals zu überdenken. In der jetzt geplanten Form wird die Alte Anatomie zu einem sinnentleerten ausgehöhlten Gebäude ohne städtebauliche Funktion. Zweck der Erweiterung auf die Kernanliegen beschränken Die Erweiterung insbesondere auf dem Kernareal soll sich auf das Kernanliegen beschränken. An diversen Veranstaltungen wurde dieses Anliegen mit dem plakativen Titel der gemeinsamen Nutzung einer der Kaffeemaschine formuliert (der Rektor der Uni Zürich, Michael Hengartner: «Wenn sich die Leute aus verschiedenen Bereichen bei der Kaffeemaschine treffen können, beflügelt dies die Forschung.»). Eine gemeinsame Nutzung von Kaffeemaschinen allein bezogen auf die „medizinbezogene“ Forschung lässt sich mit deutlich geringeren Gebäudevolumina organisieren. Geringere Volumina, aber auch geringere Höhen der Bauten ermöglichen einen städtebaulich verträglichen Rahmen. Städtebauliche Erscheinung Eine grösstmögliche gestalterische Freiheit ist sicher wünschenswert. Die angedachten Volumina (Baumantel) sind aber in der vorliegenden Hanglage bautechnisch problematisch, unnötig teuer, weil sie teure Hangstabilisierung benötigen und auch bezüglich der Sichtbeziehungen heikel. Hier gilt es neben den rein technischen Problemen auch das städtebauliche Bild im Gestaltungsplan zu berücksichtigen. Der Aufbau der Hanglandschaft ist vertikal gewachsen, nicht horizontal. Dies ist günstiger für die Durchlüftung des Gebietes und ist bei einer weiteren Verdichtung zu berücksichtigen. Derart heftige Volumensprünge wie sie im Bereich Schmelzberg vorliegen, sind zu vermeiden. Es ist generell im Aufbau des Hochschulgebietes eine Terrassierung anzustreben, um die Sichtverbindungen von unten nach oben und umgekehrt nicht zu verbauen. Die im Planungsbericht RPV 47, Absatz 7.2.1.zu erwartenden Schattenwürfe sind gross und sind bei der Ausgestaltung des Gestaltungsplans zu minimieren. Dies erfordert allein schon die Energiegewinnung mittels Photovoltaik. Wichtig ist es auch, die umliegenden Quartierstrukturen zu berücksichtigen und entsprechende Sichtbezüge in den Gestaltungsplänen zu berücksichtigen. Demzufolge sind die Höhenkoten differenziert und dem Gelände angemessen auf folgende maximale Höhenkotenfestzulegen:
  • 470 m.ü.M.: Gestaltungspläne Kernareal West und Wässerwies
  • 480 m.ü.M.: Gestaltungsplne Kernareal Mitte und Kernareal Ost
  • 490 m.ü.M.: Gestaltungspläne Schmelzbergareal und Gloriarank
Genügend breite Trottoirs sichern und grosse Bäume ermöglichen Eine generelle Suspendierung der Verkehrsbaulinie ist nicht sinnvoll. Es soll auch als Planeintrag genauer festgehalten werden, in welchen Bereichen die Verkehrsbaulinien aufgehoben werden. Dies auch zur Sicherung von genügend breiten Trottoirs insbesondere entlang der fussgängerintensiven Gebieten (Rämistrasse/Gloriastrasse). Eine Unterbauung der Verkehrsbaulinien soll nur in Bereichen möglich sein, in denen keine Strassenbäume (Grossbaumarten mit langfristiger Entwicklungsmöglichkeit) geplant sind. Unterbauungen und Vorsprünge dürfen die Wurzelbildung von Grossbaumarten mit langfristiger Entwicklungsmöglichkeit nicht verunmöglichen. Ebenso ist eine Einschränkung von Baumkronenbildungen durch oberirdische Vorsprünge zu verhindern. Grünvolumen Wo es die Nutzung zulässt, sind Fassadenflächen zu begrünen. Das Hochschulgebiet befindet sich in einem klimatisch hoch belasteten Stadtraum. Der Jahresmittel-Immissionsgrenzwert der Luftreinhalte-Verordnung der Umgebung der vielbefahrenen Strassen (Rämistrasse) überschritten. Jede Möglichkeit zur Verbesserung der Luftqualität ist deshalb in Erwägung zu ziehen. Unterbauungen und Versiegelung Unterbauungen und die Versiegelung der Oberfläche ist auf ein absolutes Minimum zu begrenzen. Das Gebiet ist gemäss Gefahrenkarte starkem Hangwasser ausgesetzt. Es ist deshalb darauf zu achten, dass eine möglichst gute, natürliche Entwässerung möglich ist. Neben rein sicherheitsorientierten und pragmatischen Überlegungen ist auch dem Mikroklima in diesem stark verdichteten Gebiet Rechnung zu tragen. Mobilität rechtzeitig sichern Bei Baubeginn jedes Gestaltungsplans müssen die Erschliessungsmassnahmen in den Bereichen des öffentlichen Verkehrs, des Fuss- und Veloverkehrs zur Bewältigung des zusätzlichen Verkehrsaufkommens durch die einzelnen Bauprojekte realisiert sein. Energie Die Wärme-/Kälteversorgung erfolgt analog der Städtischen Energieplankarte, im Gestaltungsplan sind deshalb die Planungsgrundlagen der städtischen Energiestrategie („Kommunale Energieplanung der Stadt Zürich“ Grundlage für die Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft in der Energieversorgung) zu berücksichtigen. Erdgeschossnutzungen im „USZ Kerngebiet“ verbindlich festlegen Die Aussagen zur Quantifizierung der öffentlichen Erdgeschossnutzung sind zu vage. Es braucht eine verbindliche Grösse. Campus/Spitalpark freispielen Der Spitalpark ist der einzige grössere zusammenhängende Freiraum im Hochschulgebiet, ein Schutzobjekt und für das Quartier als «grüne Lunge» wichtig. Dieser Tatsache soll auch während der Umsetzung der einzelnen Bauetappen grosse Aufmerksamkeit geschenkt werden. Der Park ist deshalb vor Beeinträchtigungen auch temporärer Art zu bewahren. Regieanweisung Kursiv: Inhalte, die in der Medienmitteilung angesprochen werden sollten.
Die 10 Punkte der FDP (7+8 für ein erfolgreiches Hochschulquartier)
  1. Der Kantonsrat hat am 13.3.2017 die Teilrevision des kantonalen Richtplans, Kapitel 6, öffentliche Bauten und Anlagen, Gebietsplantung Hochschulgebiet Zentrum-Zürich beraten (5180/2015) beraten. Ein differenzierter Umgang mit dem bestehenden Häfelimosersteiger (HMS) Bau wurde erlaubt. Deshalb soll eine Studie ohne vollständigen HMS erarbeitet werden.
  1. Die Gestaltungvorgaben sehen vor, dass bei der Überbauung des Hochschulgebiets eine gute Gesamtwirkung entstehen soll. Wir regen an, dass das Gestaltungskonzept des ersten jurierten Gestaltungsplangebiets hinsichtlich Materialien, Farbe und Beleuchtung auch auf die anderen Gestaltungspläne Anwendung findet.
  1. Die Untergeschossnutzungen halten wir für ein zentrales Element bei den Gestaltungsplänen. Im Grünbereich Ost wird die Untergeschossnutzung mit 10’000 m/2 angegeben. Dies erscheint gerade auch im Vergleich mit den anderen Zonen knapp bemessen. Man kann sich Optimierungspotential vorstellen, was eine flexiblere oberirdischen Gestaltung der einzelnen Bereiche bewirken kann.
  1. Durch den Grundsatz, dass die ambulante Behandlung mehrheitlich in den Circle ausgelagert wird, konnte der Flächenbedarf im Richtplan reduziert werden. Die ambulante Versorgung der städtischen Bevölkerung kann nicht nur in Kloten stattfinden. Deshalb muss auch im Zentrum dafür benötigter Raumbedarf in der Konzipierung der Bauten vorgesehen sein.
  1. Insbesondere beim Gestaltungsplan Wässerwies sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu wuchtig gebaut wird. Gerade die Zone Wässerwies liegt sehr prominent an der Ecke Rämi-/Universitäts-/Gloriastrasse und dahinter befindet sich das Schwesternhaus, welches bei zu prominenter Bauweise allenfalls «erdrückt» wird.
  1. Bei der Dachgestaltung im Hochschulquartier Zentrum Zürich soll auf die Sicht aus der Perspektive vom Zürichberg Rücksicht genommen werden. Wir ersuchen Sie, entsprechende Gestaltungsvorgaben zu erlassen.
  1. Wir wünschen Informationen über das Baustellenverkehrskonzept, das wir als unabdingbar erachten.
  1. Wir möchten wissen, wie die (öffentliche) Verkehrsverbindung zwischen Hochschulgebiet und Irchel sowie Irchel und Bahnhof künftig aussieht und wie diese Infrastrukturbauten in den Gestaltungsplänen berücksichtigt werden.
  1. Die FDP 7 und 8 erachten die Anzahl projektierter Personenwagenabstellplätze als zu knapp. Das Erschliessungskonzept Verkehr ist diesbezüglich zu plausibilisieren.
  1. Wir wünschen Auskunft über allfällige Rekursmöglichkeiten der Anwohner und die finanzielle Tragbarkeit eines Rekurses.
(Dieses Dokument wurde von der FDP 7+8 ausdrücklich nicht als Einwendung deklariert Red.)
GLP Vernehmlassungsantwort Gestaltungspläne Hochschulgebiet
Kanton Zürich Baudirektion Amt für Raumentwicklung Stampfenbachstrasse 12  8090 Zürich

Zürich, 7. Juni 2017

Kantonale Gestaltungspläne Hochschulgebiet Zürich Zentrum:

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Grünliberalen danken für die Möglichkeit uns im Rahmen der Anhörung zu den kantonalen Gestaltungsplänen HGZZ vernehmen zu lassen. Unten folgen zwei Anträge und wir bitten sie, diese Anliegen in die genehmigte Fassung der Gestaltungspläne aufzunehmen.

Antrag 1: betrifft alle Gestaltungspläne

Mindestens 50% der Dachflächen sind für die Öffentlichkeit oder die Gebäudenutzer zugänglich zu machen. Bauliche Massnahmen zur Verhinderung von Suiziden sind sorgfältig ins Gebäude zu integrieren.

Begründung:

Durch die hohe Nutzungsdichten im Areal sind möglichst viele Erholungs- und Freiräume für die Nutzer des Areals sicherzustellen. Besonders für Mitarbeitende und Patientinnen und Patienten des USZ ist es wichtig, dass mit möglichst kurzen Wegen eine Freifläche zugänglich ist. Wegen den grossen Gebäudevolumen sind dafür Dachterrassen eine wichtige Ergänzung zum Spital-/Campuspark und den Strassenräumen. Daher ist mit Mindestvorgaben eine ausreichende Freiraumversorgung auf den Dächern sicherzustellen. Im USZ ist aufgrund der besonderen Belastungssituation von Patientinnen und Patienten von einem erhöhten Suizidrisiko auszugehen. Entsprechend sind die Dachterrassen so zu gestalten, dass Suizidversuche von den Dachterrassen mit baulichen Massnahmen verhindert/erschwert werden.

Antrag 2: Gestaltungsplan Kernareal USZ-Mitte

Im Gestaltungsplan ist die Möglichkeit vorzusehen, dass der Osttrakt 1-3 und der Gelenkbau ganz oder teilweise abgerissen werden kann.

Begründung:

Der Kantonsrat hat im Richtplan beschlossen, dass diese Gebäude abgerissen werden können, sofern dadurch bessere bauliche oder betriebliche Lösungen möglich sind. Dieser Willen des Kantonsrats ist daher als Möglichkeit im Gestaltungsplan zu ermöglichen, so dass Wettbewerbsteilnehmende auch Lösungen vorschlagen können, welche den Abriss dieser Gebäude umfasst.

Mit freundlichen Grüssen

Grüne Partei Kanton Zürich


Die Mechanik von Berthold

Dieser Beitrag richtet sich auf die ersten Bauetappen in den 3 Kernarealen nördlich der Gloriastrasse und das Areal Wässerwies südlich davon. Bauherren in diesen Gebieten sind das Universsitätsspital und die Universität Zürich. Soll sich an der erstarrten Front der seit 2014 kritisierten unbedarften Setzung der Volumen etwas bewegen, müssen Volumen und Areale im Zusammenhang gesehen werden. Dazu eignet sich das Bild einer Mechanik, das Bild der Mobiles von Alexander Calder. Nichts kann sich bewegen ohne dass sich die anderen Dinge ebenfalls bewegen. In diesem dynamischen Spiel der Volumen im Hochschulgebiet geht es darum, die Volumetrik mit dem Stadtbild von Zürich kompatibel zu machen, das heisst: neue „Warzen im Hang“ à la Frauenspital (1970) auszuschliessen.

Hier ein Versuch, die Mechanik zu beschreiben. Erst die Dynamik der Vergangenheit:

  • Der „HMS-Bügel“ zusammen mit dem Park sind angesichts der volumetrischen Auswüchse von 2014 um 2010 zu früh fixiert worden.
  • Die darauffolgende Ermittlung von Flächen führte zu einer Auftürmung von  Volumen mit den zu hohen Sockelbauten und den darauf aufgesetzten  Hochhäusern. Unten an der Rämistrasse die grosse Leere und oben – bereits im Hang – die überquellenden Kuben.

Und nun die durch Kantonsrat und Bauherrschaft gestaltbare Zukunft:

  • Die überschiessenden Volumen finden sich in den 3 Kernarealen des USZ. Hier kann Linderung einerseits durch Überprüfung von Raumbedarf und finanzieller Tragbarkeit und anderseits durch Auslagerung und Übertragung von im Spitalbereich störenden Hörsälen auf das Areal Wässerwies eintreten. Letzteres  würde eine organisatorische Verbesserung des Betriebs bringen. Ersteres ist bereits in die Wege geleitet.
  • Im Areal Wässerwies kann Raum geschaffen werden durch die Auslagerung der nicht zum Gesundheitscluster gehörenden Nutzungen wie Wirtschaftswissenschaften, Theologie etc. Die Universität verfügt im Irchel über eine eigenes Areal mit genügend Raumreserven.
  • Sollten diese Rochaden den Verzicht auf die Hochhäuser und die Absenkung der Sockelbauten auf das gewünschte Mass noch nicht ermöglichen, sind weitere Schritte zu prüfen.
  • Es gilt beim HMS-Bügel und dem Spitalpark anzusetzen. Von den 3 abgewinkelten HMS-Trakten könnten 1 oder 2 Trakte freigegeben werden. Der Trakt an der Rämistrasse ist im Zusammenhang mit dem Hauptgebäude der ETH als Glücklich anzusehen. Wegen zu geringen Geschosshöhen sind die HMS-Trakte nicht mehr für Spitalzwecke geeignet. Der von den 3 Trakten umschlossene Parkbereich (Cul de Sac) ist, da von Spitalnutzung umgeben, als öffentlicher Park ohnehin fragwürdig. Neue Spitaltrakte können hier Platz finden. Mit grossen Bautiefen (2 Korridore wie im neuen Trakt des Triemlispitals) kann viel Volumen realisiert werden.

Durch das kluge Spiel mit dem bertholdschen Mobile kann die Organisation des Spitals heutigen Ansprüchen besser gerecht werden als mit Bettenhochhäusern.

Und im  gleichen Zug lassen sich die Steine des Anstosses im Stadtbild beseitigen.

Bildschirmfoto 2016-10-14 um 00.23.29

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Masterplan 2005: Damals wurde noch eine Kultur- und Bildungsmeile auf der Rämistrasse vorgesehen: Beginnend am Pfauen und endend an der Haldenbach-strasse im Quartier Oberstrass. Die Bauvolumen konzentrierten sich an dieser „Ringstrasse“ (ehemals Stadtmauer) von Zürich.

 

Masterplan 2005: Der Grünplan zeigt noch breite Flaniertrottoirs mit Bäumen bis an den Pfauen hinunter.

 

Masterplan 2014: Eine täuschende Vogelschau; effektiv würden die Wohn-quartiere hinter den Hochhäusern verschwinden. Die Bauvolumen sind den Hang hinauf geschoben, dafür grosse Leere an der Rämistrasse.

   

Masterplan 2014: Ansicht von der Kirche Fluntern in die Stadt hinunter. Die Kuben des Projekts Berthold schieben sich als als Riegel zwischen die Quartiere und die Stadt. Die Sockelbauten sind bereits zu hoch. Darauf werden noch Hochhäuser gestellt.

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